Internationale Bauausstellung München oder doch besser Bayerisch-Internationale Bauausstellung?


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Ab dem kommenden Jahr geht in der Metropolregion München die Planung einer Internationalen Bauausstellung in die nächste Runde. Bereits 2019 wurde im Auftrag der LH München eine Machbarkeitsstudie erstellt, die das Thema “Räume der Mobilität” in den Mittelpunkt stellte. Nach dem Einberufen einer AG IBA sowie zweier Auftaktveranstaltungen sollen nun Kommunen und Akteure der Metropolregion in einem zehnjährigen Zukunftsprozess zeigen, wie das Mobilitätsgeschehen in der Region mit den Werkzeugen der Stadt- und Raumentwicklung positiv beeinflusst werden kann.

Ergänzend steht die Idee einer „Bayerisch-Internationalen Bauausstellung“, welche die Potenziale einer IBA auf ganz Bayern ausweiten würde. Der immer weiter auseinander klaffenden Schere zwischen Nord- und Südbayern könnte die Innovationskraft einer IBA entgegenwirken, wenn an einem solchen Projekt alle sieben bayerischen Regierungsbezirke beteiligt wären und in gegenseitigem Austausch stünden. Diese B-IBA würde neben der Mobilität weitere drängende Fragen in den Fokus stellen: Die Ballungsräume Bayerns leiden neben großen Verkehrsproblemen unter akutem Wohnungsmangel. Auf dem Land haben Kommunen wiederum mit Abwanderung, Leerstand und mangelnder Anbindung an größere Stadtzentren zu kämpfen. Hinzu kommen globale Trends wie die digitale Transformation, die ganz Bayern bereits heute entscheidend beeinflussen.

Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Eine Teilnahme ist über Telefon ebenfalls möglich. Um den informellen Charakter zu wahren wird die Veranstaltung nicht aufgezeichnet.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter angelika.hofmann@deutscher-werkbund.de.
 Der Zugangslink wird Ihnen dann kurz vor Veranstaltungsbeginn per Email zugeschickt.

 

https://www.schnitzerund.de/2021/internationale-bauausstellung-muenchen-werkbund-bayern