Schulbesuch, 17. Juli 2020, im Rahmen der bayernweiten Schulbautour
Heinz-Theuerjahr-Volksschule
Schulstr. 11
94556 Neuschönau
Schüler*innenzahl: 91
Baujahr: 1960er Jahre, Sanierung 2013-2015
Architekturbüro: PPP Planungsgruppe, Freyung 

Eine Schule im Nationalpark! Allein das macht die Heinz-Theuerjahr-Volksschule
besonders. Geschmeidig fügt sich das mit Holz verschalte Gebäude in die Grünflächen ein. Das hügelige des Bayerischen Waldes ist auch auf diesem Gelände spürbar – die Schule ist in einen Hang hinein gebaut, Grünflächen und Holzstämme als Spielplatz ergänzen das Angebot.

Ich spüre beim Besuch der Schule: Schüler*innen und Lehrer*innen leben den Gedanken von Naturschutz, Bewegung und Sensibilität auch im Schulalltag. So schufen die Schüler*innen unter der Leitung ihres Kunstlehrers, Thomas Scharrenbroich, künstlerische Arbeiten für den Außenbereich des Hans-Eisenmann-Haus im Nationalpark. Und auch in der Schule selbst werden Kunst und künstlerische Kreativität groß geschrieben: Altes Schulmobiliar wurde beispielsweise aufgearbeitet und kann nun weiter genutzt werden. So schaut nachhaltiges und ökologisches Denken und Lernen aus!

Was mich sehr freut: Für die Kinder in der offenen Ganztagsschule bereitet eine Köchin das Mittagessen frisch und gesund vor Ort vor. Allein die Spiel- und Grünanlagen könnten etwas ökologischer und „wilder“ sein – es würde mich sehr freuen, wenn die Schulfamilie da mehr den Geist des Bayerischen Waldes spielen lassen würde!

Fotos: Ursula Sowa

Die Volksschule Neuschönau stammt aus den 1960er Jahren. Mit 3,4 Millionen Euro wurde die in die Jahre gekommene Schule im Auftrag der Gemeinde Neuschönau 2013-2015 generalüberholt. Es war jedoch von Anfang an der Wunsch der Schulfamilie, die Luftigkeit des Gebäudes sowie die großen Räume auch nach der Sanierung zu bewahren. 

Die Volksschule Neuschönau liegt mitten im Nationalpark Bayerischer Wald. Allein das macht sie besonders. Aber die Schulfamilie lebt den Gedanken von Naturschutz, Bewegung und Sensibilität auch im Schulalltag. Es gibt eine enge Kooperation mit der Nationalparkverwaltung. So schufen die Schüler*innen unter der Leitung ihres Kunstlehrers, Thomas Scharrenbroich, künstlerische Arbeiten für den Außenbereich des Hans-Eisenmann-Haus im Nationalpark. Ganz in der Tradition des namensgebenden Malers und Bildhauers Heinz Theuerjahr werden Kunst und künstlerische Kreativität an der Volksschule Neuschönau groß geschrieben. Die Ideen sind endlos: Altes Schulmobiliar wurde beispielsweise aufgearbeitet und kann nun weiter genutzt werden. „Das ist nachhaltiges und ökologisches Denken und Lernen!“, freut sich Ursula Sowa bei ihrem Schulbesuch.

Geschmeidig fügt sich das mit Holz verschalte Gebäude in die Grünflächen ein. Das hügelige Wesen des Bayerischen Waldes ist auch auf diesem Gelände spürbar – die Schule ist in einen Hang hinein gebaut, Grünflächen und Holzstämme als Spielplatz ergänzen das Angebot.

Und: Für die Kinder in der offenen Ganztagsschule bereitet eine Köchin das Mittagessen frisch und gesund vor Ort vor. „Da sind wir sehr stolz drauf“, erzählt Rektorin Bettina Schopf.Bauherrin der Sanierung war die Gemeinde Neuschönau, das Bauvolumen betrug 3,4 Millionen Euro. „Eine geglückte Sanierung einer alten Schule!“, sagt Sowa

  • Die Grünflächen um die Schule herum sind pflegeleicht gestaltet. Hier wären mehr Ökologie und mehr Natur wünschenswert! Gerade für eine Schule im Nationalpark.
  • Der künstlerische Ansatz wird an der Volksschule Neuschönau groß geschrieben. Künstler an die Schulen zu bringen, um gemeinsam mit den Kindern die eigene Schule zu gestalten – diese Idee sollte an mehr bayerischen Schulen gelebt werden!

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