Ursula Sowa (MdL) und Anna Schwamberger (MdL) zu Besuch bei der Ziegler Group

Ursula Sowa (MdL) und Anna Schwamberger (MdL) zu Besuch bei der Ziegler Group

Infobesuch bei der Ziegler Group

Die beiden Landtagsabgeordneten Anna Schwamberger und Ursula Sowa besuchten die Ziegler Group am Hauptsitz Betzenmühle, um sich über das geplante Projekt „Neues Leben an der Seepromenade“ in Kemnath zu informieren. Hier soll in Holzbauweise ein komplett neuer Stadtteil mit Hotel, Wohnhäusern, Geschäftshäusern und einem Parkhaus entstehen. Mittlerweile ist ein ähnliches Projekt auch in Speichersdorf geplant.

V.l.: Ursula Sowa (MdL), Anna Schwamberger (MdL) vor dem Unternehmensgebäude der Firma Ziegler Group

Ursula Sowa, die baupolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, hält einen Anstieg des Anteils der Holzbauweise in Deutschland von einem Drittel für möglich. Allerdings müsse ein Nachwachsen des Rohstoffs Holz gewährleistet sein. Die im Moment bei ca. 70 % liegende Exportquote der Ziegler Group bei Schnittholz halten die beiden Abgeordneten für problematisch, da diese mit einem erheblichen CO2-Ausstoß verbunden sei. Durch die Änderung der Bayerischen Bauordnung sei nun in Holzbauweise sowohl der Mehrgeschoss- als auch der Holzhochbau möglich.

V.l.: Stefan Ziegler, Ursula Sowa, Anna Schwamberger

Probleme sieht Firmeninhaber Stefan Ziegler noch im Bereich Fachpersonal. So seien zum Beispiel Statiker für den Holzhochbau kaum zu finden, da die Bauwirtschaft eher auf die Betonbauweise ausgerichtet sei. Hier seien Ausbildungskooperationen mit der OTH wichtig. Auch ein Studiengang Holzbau an der OTH Amberg-Weiden könnte hier Abhilfe schaffen. Bisher sei nur in Rosenheim ein derartiger Studiengang möglich.

V.l.: Stefan Ziegler im Gespräch mit Ursula Sowa (MdL)

Die Landtagsabgeordnete Ursula Sowa zeigt sich beeindruckt von der Größe und den weitreichenden Plänen des Unternehmens: „Die Ziegler Group ist nicht nur als Arbeitgeber für der Region wichtig, sondern hat auch das Potential, das nachhaltige Bauen der Zukunft zu unterstützen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn diese Nachhaltigkeit auch dahingehend ausgeweitet wird, indem das Holz weniger exportiert und mehr regional verwendet wird.“

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