Laienmusik: Förderung auch langfristiger pandemiebedingter Anmietungen möglich

Vor wenigen Tagen wurde im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst der Antrag der Landtags-Grünen zur verbesserten Förderung der Laienmusik beraten. „Ich bekam und bekomme immer wieder Hilferufe aus dem Kulturbereich. Gerade im ehrenamtlich getragenen Laienmusikbereich gab es eigentlich auch gute Hilfen. Offenbar wurde aber vielen eine Förderung für pandemiebedingte, langfristige Anmietungen abgelehnt.“, so Ursula Sowa, Landtagsabgeordnete aus Bamberg. Da unsere kleine Anfrage zum Thema nicht zufriedenstellend beantwortet wurde, haben wir Grüne unsere Forderung nach vollumfänglicher Erstattung auch langfristiger, pandemiebedingter Mietkosten heute in den Bayerischen Landtag getragen.

„Abstand ist einer der wichtigsten Faktoren in der Bekämpfung der Pandemie. Wo sich Ehrenamtliche engagieren und auch in Pandemiezeiten Kultur ermöglichen, muss das natürlich gefördert werden!“ ergänzt Sanne Kurz, Kulturpolitische Sprecherin der Grünen Landtags-Fraktion. 

Die Klarstellung durch die Staatsregierung, deren Vertreter erklärte, dass die in den Förderrichtlinien zu findenden „einmaligen“ Mietzuschüsse auch Mietzuschüsse für pandemiebedingte, langfristige Anmietungen sein dürften, begrüßt Ursula Sowa ausdrücklich: „Wir freuen uns, dass wir hier mit unserem Antrag zur Klärung beitragen konnten. Laienmusik-Gruppen sollten den Teil-Lock-Down nutzen und sich, wo noch nicht geschehen, nach Proberäumen umzusehen, die pandemiegerechten Probebetrieb möglich machen. Umso besser, wenn die Staatsregierung hier helfend unter die Arme greift.“

Sowa ruft Laienmusik-Gruppen entsprechend auf, Anträge zu stellen und die Chancen zu nutzen.

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