„Lebendige Schulfamilien mit vielen Ideen!“

Zwischenbilanz der grünen Schulbau-Tour mit Ursula Sowa

12. Juni 2020 – Unsere baupolitische Sprecherin Ursula Sowa hat in den vergangenen Wochen im Rahmen ihrer Schulbau-Tour Schulen besucht, um Beispiele für gelungene Schulbauplanungen zu finden. Diese Beispiele sollen im Parlament dann aufgegriffen und in ganz Bayern zum Standard gemacht werden. “Momentan müssen engagierte Schulgemeinschaften noch viel zu viele Hindernisse überwinden, wenn sie sich selbst in die Schulbauplanungen einbringen wollen. Das muss anders werden, wir brauchen einen besseren und individuelleren Schulbau in Bayern!”

Zeit für eine Zwischenbilanz

Zwei Gymnasien, eine Realschule und eine private Montessori-Grund-, Mittel- und Fachoberschule standen auf dem Plan, viele weitere folgen im Juni und Juli 2020. Ursula Sowa: “Mein erster Impuls: Ich bin beeindruckt von der Lebendigkeit und dem Willen der vier Schulfamilien, ihre Schulgebäude selbst gestalten und über Neu- und Umbauten mit entscheiden zu dürfen. Genau das braucht es! Schulgemeinschaften müssen von der „Phase Null“ an in die Planung eines Schulbaus einbezogen werden.”

Spannend war für Ursula Sowa, dass diese ersten vier Schulen auf ihrer Schulbau-Tour sich in jeweils unterschiedlichen Schulbau-Stadien befanden. Während die Johann-Steingruber-Realschule Ansbach bereits einen Erweiterungsbau aus Holz für ihre Waschbetonschule aus den 1970er Jahren erhalten hat, hofft das Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg noch auf einen Neubau, der die in die Jahre gekommenen Gebäude aus den 1960er und 1980er Jahren ergänzen und eine zeitgemäße Pädagogik ermöglichen kann. “Die Ideen sind da, sie wurden in intensiven Workshops erarbeitet! Die Schulfamilien wissen selbst am besten, was sie benötigen und was sie wollen”, erklärt Ursula Sowa.

Beindruckend und spannend, was Schulen auf die Beine stellen

Umso schöner war es zu sehen, wie es funktionieren kann: Die Räumlichkeiten der Montessori-Schule Wertingen sind klug durchdacht und teilweise liebevoll bis ins Detail ausgestaltet, auch und vor allem, um dem Montessori-Prinzip aus Bewegung, Beruhigung und Begegnung gerecht zu werden. Beeindruckend auch für die Architektin Ursula Sowa war das Schmuttertal Gymnasium Diedorf, das bereits viele Auszeichnungen erhalten hat: Eine Schule, die Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit setzt, mehr Energie produziert als sie verbraucht – und auch von ihrer Atmosphäre her den Schüler*innen und Lehrer*innen Luft zum Atmen und Freiräume für eigene pädagogische Entfaltung lässt. “Ein Vorbild für jede Schulplanung!”

Was gibt es noch für Ideen und Wünsche an den Schulen in Bayern? Wie sehen die Schüler*innen ihren Lern- und Lebensraum Schule und was wünschen sich Lehrer*innen und Eltern? Unsere baupolitische Sprecherin Ursula Sowa freut sich über Kommentare und Anregungen auf ihrer Homepage!
 

Die Schulbau-Tour geht weiter:

2. Juli: Grundschule am Bauhausplatz, München
2. Juli: Gymnasium München Nord
3. Juli: Gymnasium Ottobrunn
13. Juli: Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt (OP)
14. Juli: Grundschule Kreuzschule im Alten Stadion, Regensburg (OP)
14. Juli: Staatliches Gymnasium Neutraubling (OP)
15. Juli: Gymnasium Ergolding (NB)
16. Juli: Mittelschule Vilsbiburg (NB)
17. Juli: Heinz-Theuerjahr-Grundschule Neuschönau (NB)
20. Juli: Grundschule Giebelstadt (UF)
21. Juli: Grundschule Herschfeld (UF)
22. Juli: Grundschule Forchheim-Reuth (OF)
22. Juli: Grund- und Mittelschule Baunach (OF)
23. Juli: Jean Paul-Mittelschule Wunsiedel (OF)

Titelbild: Ursula Sowa vor der Johann-Steingruber-Schule in Ansbach: “Eine Schule mit Strahlkraft”

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