Holz verbauen statt verbrennen!

Ursula Sowa fordert „Holzbau-Offensive Bayern“ um Klimaschutz voranzubringen und Forstwirtschaft zu stützen

München (14. August 2019/hla). Mit klimafreundlichem Holzwohnungsbau in ganz Bayern wollen die Landtags-Grünen mehr klimaschädliches Treibhausgas CO2 langfristig binden und den Preisverfall auf dem Holzmarkt abfedern. Die baupolitische Sprecherin Ursula Sowa kündigt für den Beginn des neuen Plenarjahres einen Antrag für eine „Holzbau-Offensive Bayern“ an: „Wir müssen dem Baustoff Holz flächendeckend den Weg ebnen – durch Änderungen im Bauordnungsrecht, mit einem CO2-Bonus bei der Wohnraumförderung und mit einem Dachausbau-Förderprogramm.“

Flankierend fordert Ursula Sowa von der Söder-Regierung eine Imagekampagne sowie Forschungsprogramme für den Baustoff Holz und den Einsatz von Holzfaserdämmplatten bei der Gebäudesanierung. „Bauen mit Holz ist eine hocheffiziente CO2-Speichertechnologie, die keine negativen Nebenwirkungen aufweist und sich sofort umsetzen lässt“, betont Ursula Sowa. „Die langfristige CO2-Speicherleistung von Holz wird bisher überhaupt nicht gewürdigt.“

Ursula Sowa verweist in dem Zusammenhang auch auf das Entlastungspotenzial eines Holzbauprogramms für die Forstwirtschaft. „Die Ausbreitung des Borkenkäfers geht mit einer Holzschwemme und dem freien Fall der Bauholzpreise einher“, erläutert Ursula Sowa. „Diese Fichtenstämme sind erstklassiges Bauholz, das derzeit oft in Häckselmaschinen landet. Unsere Devise muss aber im Sinne des Klimaschutzes und unserer Forstwirtschaft lauten: Verbauen statt verbrennen!“

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